Mach deine Raspberry-Pi zu ...

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  • Mach deine Raspberry-Pi zu ...

    ... einem einfach zu administrierenden Server:

    0. Raspberry-Lite herunterladen und auf eine SD-Karte kopieren
    - auf raspberrypi.org/downloads/raspbian/ den 'Raspbian * Lite' herunterladen
    - auf balena.io/etcher/ den 'Etcher for Windows (Portable)' herunterladen
    - Etcher starten, das Raspbian Archiv <Datum>-raspbian-*-lite.zip auswählen, die SD-Karte auswählen und 'Flash!'en
    - die SD-Karte auswerfen, in die Pi einlegen, Tastatur und Monitor anschließen, Strom drauf

    1. Tastatur auf Deutsch umstellen, die Englische Tastatur ist am Anfang eingestellt ist. Bei y-Anfragen die z-Taste drücken, genauso ist ß - und - ist / ...
    - Login mit Benutzer pi, Password raspberrz
    - Tastatur umstellen: "sudo dpkgßreconfigure kezboardßconfiguration"
    - mit "sudo setupcon" bestätigen

    2. Password ändern
    - "sudo passwd" eingeben- das neue Passwort sollte sehr stark sein, da der Benutzer (pi) für alle bekannt ist. Als Vorgabe: min. 12 Zeichen mit Groß- und Kleinschreibung und Sonderzeichen.
    - mit "exit" ausloggen" und mit dem neuen Password einloggen.
    Damit geht man sicher, daß man das richtige Passord weiß. Denn das läßt sich auf keinen Fall (außer Du arbeitest bei einem Nachrichtendienst und hast Großrechner zur Verfügung) irgendwie rausfinden und wenn man es nicht mehr weiß hat man Pech und muß neu installieren => alles weitere ist für den Popo!
    - Falls das Password nicht funktioniert, ein paar mal probieren und ggf. bei 0. ohne herunterladen neu starten

    3. Den Pi ins WLan bringen (der Lan-Anschluß falls vorhanden ist für's interne Netzerk reserviert)
    - mit "sudo raspi-config" die Text-Config aufrufen
    - auf 'Network-Options' gehen, Eingabe, zu 'Wi-fi' gehen, Eingabe
    - die Wlan-Daten des Routers (siehe Aufkleber hinten) eingeben

    4. Sicherstellen das 100% der SD benutzt wird
    - auf 'Advanced Options' gehen, Eingabe, der erste Punkt 'Expand ...' ist richtig, Eingabe
    - auf 'Finish' gehen (mit der rechten Pfeiltaste), Eingabe, Reboot mit Eingabe bestätigen
    - Falls kein Neustart durchgeführt wird in der Konsole mit "shutdown -r now" auslösen

    5. Erstmal Updates aufspielen
    - Wieder einloggen mit Benutzer pi und eigenem Password
    - "sudo apt-get update" bringt die Quellen auf den neusten Stand
    - "sudo apt-get upgrade" aktualisiert das System
    - ggf. mal neu starten mit "sudo shutdown -r now", mit '-h' fährt man sie runter

    6. Die Web-Admin Umgebung installieren
    Dazu gibt es 2 Wege. Ich nehm den ausführlichen, dann wird das Packet immer mit aktualisiert.
    6.1 die neuen Quellen eintragen
    - mit "sudo vi /etc/apt/sources.list" die Repo-Datei aufrufen
    - die Taste i für den Eingabemodus drücken
    - "deb download.webmin.com/download/repository sarge contrib" eingeben und die Eingabetaste drücken für einen Zeilenumbruch
    - die ESC-Taste drücken um zum Kommando-Modus zu wechseln
    - ":wq" eingeben und bestätigen, falls irgendwas seltsam aussieht kommt man mit ":q!" ohne Änderung raus
    6.2 den GPG-Key herunterladen und installieren
    - "sudo wget webmin.com/jcameron-key.asc" aufrufen
    - mit "apt-key add jcameron-key.asc" installieren
    6.3. https aktivieren, die Quellen aktualisieren und Webmin installieren
    - "apt-get install apt-transport-https"
    - "apt-get update"
    - "apt-get install webmin"
    6.4. die Wlan-Adresse merken und abschließen
    - mit "sudo ifconfig", "sudo ip addr" oder "sudo ip a" die Adresse rausfinden und notieren
    - mit "shutdown -h now" die Pi runterfahren
    - vom Strom trennen und alles abstöpseln

    Nach dem Neustart (Zugabe von Strom) erreicht man die Pi Admin-Oberfläche über den Browser via https://<die Adresse des PI>:10000. Dort kann man sich mit verschiedenen Erweiterungen austoben (zu finden unter Un-used Modules) und auch direkt Befehle eingeben (siehe Others->Command Shell oder Servers->Others->Text Login) falls es nicht über die Oberfläche geht ("sudo apt-get install xyz") um weitere Dinge zu installieren.

    Viel Spaß!

    The post was edited 8 times, last by Viel_Freude [NX]Downforce ().

  • Chavez wrote:

    Hast du neben pi hole noch weitere nützliche Anwendungsgebiete?
    Du kannst:
    - einen Proxy aufsetzen um Web-Anfragen durch zischenspeichern zu beschleunigen
    - einen Email-Server erstellen, der z.B. alle (Familien-) Email-Konten abholt, nach Viren und Spam filtert und in entsprechende Postfächer verteilt
    - einen Samba-Server aufsetzen um Daten im Heimnetzerk zur Verfügung zu stellen
    - einen Drucker oder jedes andere Gerät via USB anschließen und für alle im Heimnetz erreichbar machen
    - (LAN-) Spiele-Server installieren makeuseof.com/tag/raspberry-pi-game-servers/
    - eine Firewall einrichten um dein Heimnetzerk abzusichern

    Man kann auch bei fast jedem Linux-Programm mit grafischer Ausgabe die Ausgabe über's Netz auf den Windows-PC umleiten. Dort muß nur die kostenlose Version von Xming laufen. Das Programm läuft als Kommando auf dem Pi (mit "screen" unabhängig gemacht) aber die Anzeige erfolgt in einem Fenster auf dem PC. So kann man Programme die es nicht für Windows gibt (z.B. das geniale Kontact) benutzen.


    Ich erstelle gerne (vorher live getestete) Anleitungen zu einer Aufgabe.

    EDIT: Da das mit dem DHCP-Server Probleme gibt setze ich meine Pi nochmal neu nach meiner Anleitung auf, dann seh ich auch ob die richtig ist. Für den DHCP trag ich bei Erfolg ein Edit oben ein, denn der ist wichtig.

    EDIT2: Einfach nicht den isc-dhcp installieren sondern das Modul auf die Konfig des normalen dhcpd ändern.

    Um Dateien schneller zu finden 'mlocate' installieren!

    The post was edited 6 times, last by Viel_Freude [NX]Downforce ().

  • Desentyer wrote:

    Mein Pi4 läuft im Netzwerk mit open media vault und 2 Festplatten. Auch ne geile Lösung wenn man ein günstiges NAS aufsetzen möchte!
    Mit dem 4er geht das, bei den alten ist die Netzerkschnittstelle zu schwach für ein NAS.
    Aber warum benutzt Du sowas fertiges, das ist doch gar nicht nötig.
  • Viel_Freude [NX]Downforce wrote:

    Desentyer wrote:

    Mein Pi4 läuft im Netzwerk mit open media vault und 2 Festplatten. Auch ne geile Lösung wenn man ein günstiges NAS aufsetzen möchte!
    Mit dem 4er geht das, bei den alten ist die Netzerkschnittstelle zu schwach für ein NAS.Aber warum benutzt Du sowas fertiges, das ist doch gar nicht nötig.
    Alle Pi's hatten bislang eine 100MBit Netzwerkkarte. Nur der 4er hat jetzt ein 1Git Karte spendiert bekommen. 100Mbit reichten für meine Zwecke immer völlig aus, UPNP braucht ja eh schon nicht so viel. Darüber hinaus habe ich openmediavault gewählt, weil ich mich an einer manuellen Konfiguration versucht habe und so hart im Strahl durch die Hose kotzen musste.... <X Da nehm ich lieber was fertiges.
  • New

    ... einer Firewall.
    Da alle Pis nur eine Lan-Schnittstelle haben und In-Out am besten dafür getrennt sein sollten benutzen wir den WLan-Port als 2. Schnittstelle.
    Nun gibt es 2 Möglichkeiten:
    1. der Firewall-Pi hängt via Lan am Router und das interne Netz ist via WLan verbunden
    2. der Firewall-Pi hängt via WLan am Router und intern geht's mit Lan weiter

    Bei 1. verknüpfen wir den Server via WLan mit der Firewall. Dadurch haben wir weniger Arbeit, eine bessere Kontrolle über das WLan-Netzerk (da das WLan des Routers deaktiviert wird) und können noch weitere ZeroW-Pis hinter der Firewall mit dem Server einbinden. Um dann aber im Heimnetz ein sicheres WLan zur Verfügung zu stellen muß ein weiterer Router als Hotspot gekauft und eingerichtet werden.
    Bei 2. verknüpfen wir die Firewall via WLan mit dem Router und koppeln sie dann via Lan an unser internes Netzwerk, der Server fungiert dann als WLan-Hotspot. Das ist zwar einfacher aber die Reichweite des WLan beim PI ist sehr bescheiden und das WLan des Routers ist immer noch angreifbar.

    Ich werde Variante 1 wählen mit einen Router mit 2.4 + 5 für das interne WLan-Netz um möglichst viel Bandbreite und eine hohe Reichweite zu haben. Dadurch wird die Kommunikation zwischen den Teilnehmern im internen WLan auch auf den WLan-Router ausgelagert. Außerdem ist es bei mir so, daß ich 2 DSL-Anschlüsse habe, die mittels Wan-Router zu einem Lan-Anschluß zusammengefasst werden. Deshalb werde ich das WLan der DSL-Router nicht benutzen.

    Falls Ihr eher Interesse an Variante 2 habt laßt es mich wissen!

    The post was edited 1 time, last by Viel_Freude [NX]Downforce ().